Mainzer  Thema - Antrag, Ablehnung, Widerspruch - Erwerbsminderungrente 

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Ungelesener BeitragVerfasst: So 10. Jul 2011, 14:22 
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Ihr Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung vom 12.05.2011

Sehr geehrter Herr Eger,

Ihrem Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung können wir leider nicht entsprechen,
weil Sie die medizinischen Voraussetzungen nicht erfüllen.

Begründung

Um über Ihren Antrag entscheiden zu können, haben wir uns eingehend mit Ihrem Gesundheitszustand befasst und geprüft,
wie dieser sich auf Ihre Erwerbsfähigkeit auswirkt.
Wir haben für unsere Entscheidung die Angaben in Ihrem Rentenantrag berücksichtigt und auch die Ergebnisse
unserer medizinischen Ermittlungen zugrunde gelegt.
Danach liegen bei Ihnen vor allem die folgenden Krankheiten oder Behinderungen vor:

1. Degeneratives Wirbelsäulen-Syndrom ohne Funktionseinschränkung.

2. 1-Gefäß-KHK.

Die Einschränkungen, die sich aus Ihren Krankheiten oder Behinderungen ergeben,
führen nicht zu einem Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung.

Denn nach unserer medizinischen Beurteilung können Sie noch mindestens 6 Stunden täglich unter
den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein.


Wir haben festgestellt, dass Sie in Ihrem bisherigen Beruf als Staplerfahrer
nicht mehr mindestens 6 Stunden täglich erwerbstätig sein können.
Andere Tätigkeiten, die es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gibt, können Sie in diesem Umfang jedoch ausüben.

Dies ist Ihnen aufgrund Ihres beruflichen Werdegangs auch zumutbar.
Deshalb sind Sie nicht berufsunfähig und können auch keine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit erhalten.
Bei der Prüfung der Berufsunfähigkeit durften wir nicht berücksichtigen, ob Sie tatsächlich einen Arbeitsplatz haben oder finden können.

1.eingehend
Herz Lunge abgehört
Reflexe getestet
EKG
und das war alles !

2. folgenden Krankheiten
Diagnosen: PD Dr. med. Sabine Genth-Zotz , Oberärztin der Uni-Klinik


1-Gefäß- KHK
Z.n. Hinterwandinfarkt
Symptomatische Herzinsuffizienz NYHA 11 bei guter LV-Funktion (EF > 55% auswärts)
Diabetes mellitus IIb (medikamentös)
Adipositas
Nikotinabusus
arterielle Hypertonie
HLP
Gonarthrose bds.

im Rahmen Ihres stationären Aufenthalts in unserer Klinik wurde bei Ihnen auf Grund
Ihrer Erkrankung ein erhöhtes Risiko einen Infarkt oder einen Hirnschlag zu erleiden, festgestellt.

12/1989 wurde computertomographisch eine Bandscheibenprotrusion bei L4/5 und L5/S1 nachgewiesen.
Er leide an chronisch rezidivierenden Lumbalgien, insbesondere beim Heben von Gewichten über 10 kg und beim Sitzen.
Beide Situationen seien beim LKW-Fahren gegeben.
12/1998 im MRT arthrotische Kniegelenksveränderungen.
Erhebliche Kniegelenksbeschwerden bds.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Amt für soziale Angelegenheiten:

Die Auswertung dieser Unterlagen unter Einschaltung unseres ärztlichen Sachverständigen hat ergeben,
dass bei Ihnen folgende Beeinträchtigungen vorliegen - in Klammern steht der jeweilige Einzel-GdB -:
1. Diabetes mellitus. (20)
2. Herzleiden, Bluthochdruck. (10)
3. Hörbehinderung, Gleichgewichtsstörungen. (10)
4. Wirbelsäulensyndrom. (10)

Die Leistungseinschränkung des Versicherten ist dementsprechend nicht hochgradig, aber ausgeprägt genug, um zu rechtfertigen,
daß körperlich schwere und konstant mittelschwere Tätigkeit von dem Versicherten vermieden wird.(1998)

Eingeschränkte körperliche Belastbarkeit bei dauerhaft zu beachtender Gesundheitsstörung des Herzkreislaufsystems.
Gesundheitsstörung mit langfristig zu beachtender Minderbelastbarkeit der Kniegelenke und Lendenwirbelsäule.
Tätigkeiten in häufig kniender oder auch hockender Position, solche in anhaltender Wirbelsäulenzwangshaltung, auch sitzend,
Tätigkeitnen mit schwerem Heben und Transprotieren und solche unter Einfluss von Kälte, Nässe oder Zugluft sollten nicht zugemutet werden.

Die Summe der o.g. Gesundheitsstörung führt auch zu einer quantitativen Leistungseinschränkung,
es sollten nur Tätigkeiten 3 bis unter 6 Stunden täglich zugemutet werden.
Keine reine Stehtätigkeit, es kann herumgelaufen werden, aber nicht überwiegend und über Treppen. Keine Arbeiten auf Leitern und Gerüsten.
Die diesem Leistungsbild zu Grunde liegenden Gesundheitsstörungen sind als längerfristig aufzufassen,
auch unter Ausschöpfung aller medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten wird keine richtungweisende Verbesserung der Belastbarkeit erreichbar sein.

4. bisherigen Beruf als Staplerfahrer;

Ich habe aber bis cirka 1974 - als Baumaschinenführer
danach fast ausschließlich als Berufskraftfahrer gearbeitet.

Wie kommt die LVA auf einen anderen Beruf ???
und siehe oben, wieso bin ich heute gesünder obwohl ich mehr Krankheiten mit den Jahren bekommen habe ???
Weder in meinen Papieren noch im Gespräch mit der LVA erscheint bei mir ein Staplerfahrer.
und man sollte mal das hier lesen ---> viewtopic.php?f=29&t=125
da heist es Berufsehre, Berufsethos, zum Wohle des Patienten und so weiter.
Bei diesen sogenannten Amtsärzten habe ich aber nichts davon bemerkt.

_________________
Wenn ich schon mal was schreibe, dann aber nur die Wahrheit.!


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Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2011, 10:19 
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Beiträge: 38
Wohnort: Mainz
Deutsche Rentenversicherung Speyer , 21.06.2011

Ihr Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung vom 12.05.2011

Sehr geehrter Herr Eger,

Ihrem Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung können wir leider nicht
entsprechen, weil Sie die medizinischen Voraussetzungen nicht erfüllen.

Begründung
Um über Ihren Antrag entscheiden zu können, haben wir uns eingehend mit
Ihrem Gesundheitszustand befasst
??? und geprüft, wie dieser sich auf Ihre
Erwerbsfähigkeit auswirkt. Wir haben für unsere Entscheidung die Angaben
in Ihrem Rentenantrag berücksichtigt und auch die Ergebnisse unserer
medizinischen Ermittlungen zugrunde gelegt.

Danach liegen bei Ihnen vor allem die folgenden Krankheiten oder
Behinderungen vor:

1. Degeneratives Wirbelsäulen-Syndrom ohne Funktionseinschränkung.

2. 1-Gefäß-KHK.

Die Einschränkungen, die sich aus Ihren Krankheiten oder Behinderungen
ergeben, führen nicht zu einem Anspruch auf eine Rente wegen
Erwerbsminderung.

Denn nach unserer medizinischen Beurteilung können
Sie noch mindestens 6 Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des
allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein.


Eine Voraussetzung für Rente wegen Erwerbsminderung ist jedoch, dass Sie
nicht mehr in der Lage sind, mindestens 6 Stunden täglich zu arbeiten
(§ 43 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch - SGB VI). Wir dürfen dabei nicht
berücksichtigen, ob Sie Ihre letzte Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen
nicht mehr ausüben können. Es kommt nur darauf an, ob Sie irgendeine
Tätigkeit ausüben können, die es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gibt.
Da Sie vor dem 2. Januar 1961 geboren sind, haben wir zusätzlich geprüft,
ob Sie berufsunfähig sind und deshalb eine Rente wegen teilweiser
Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit erhalten können (§ 240 SGB VI).

Wir haben festgestellt, dass Sie in Ihrem bisherigen Beruf als Staplerfahrer
nicht mehr mindestens 6 Stunden täglich erwerbstätig sein können. Andere Tätigkeiten, die es
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gibt, können Sie in diesem Umfang jedoch ausüben. Dies ist
Ihnen aufgrund Ihres beruflichen Werdegangs auch zumutbar. Deshalb sind Sie nicht
berufsunfähig und können auch keine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei
Berufsunfähigkeit erhalten. Bei der Prüfung der Berufsunfähigkeit durften wir nicht
berücksichtigen, ob Sie tatsächlich einen Arbeitsplatz haben oder finden können.
Rechtsgrundlagen
Die rechtlichen Grundlagen für die Entscheidung über eine Rente wegen Erwerbsminderung
sind die §§ 43 und 240 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch - SGB VI. Den Wortlaut dieser
Bestimmungen haben wir für Sie am Ende dieses Schreibens abgedruckt.
Ihr Recht
Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe
schriftlich Widerspruch erheben.
Den Widerspruch richten Sie bitte an die folgende Adresse:
Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz
Eichendorffstraße 4-6
67346 Speyer
Sie können diese Stelle auch aufsuchen und Ihren Widerspruch schriftlich aufnehmen lassen.
Weitere Hinweise
Ihr VersiCherungsschutz in der Rentenversicherung
Wir empfehlen Ihnen, Ihren Versicherungsschutz aufrecht zu erhalten. Das ist wichtig, falls Sie
später einen neuen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung stellen möchten, zum Beispiel
weil sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat.
Ihr Versicherungsschutz kann insbesondere dann gefährdet sein, wenn Ihrem
Versicherungskonto keine Pflichtbeiträge gutgeschrieben werden. Wir haben diesem
Bescheid das Hinweisblatt "Ihr Versicherungsschutz für eine Rente wegen verminderter
Erwerbsfähigkeit" beigelegt, das nähere Informationen dazu enthält.
Denken Sie an Ihre Kranken- und Pflegeversicherung
Damit hier keine Lücke entsteht, empfehlen wir Ihnen, sich umgehend mit Ihrer Krankenkasse
oder mit Ihrer privaten Kranken- und Pflegeversicherung in Verbindung zu setzen. Diesen
Bescheid sollten Sie dort vorlegen.
Wenn Sie arbeitslos sind
Sie könnten einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Wir empfehlen Ihnen, sich an Ihre
Agentur für Arbeit zu wenden.


-------------------------------------------------------------------------------------------------
Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz

Eichendorffstraße 4-6

67346 Speyer


Betreff: Ihr Rentenbescheid vom 21.06.2011, Eingang bei mir..25.06.2011

Versicherungsnummer - Arbeitsgruppe
xxxxxxxxxxxxxxxxx 3511


Sehr geehrte Damen und Herren


hiermit lege ich gegen den Renten-Bescheid vom 21.06.2011

fristwahrend Widerspruch ein. Die Begründung wird nachgereicht.

Ihre Entscheidung ist nicht rechtens denn es wurden keinerlei Auskünfte von meinem
Hausarzt angefordert und in der Begründung wurde eine Tätigkeit als Begründung
angegeben welche weder schriftlich noch mündlich überhaupt von mir erwähnt wurde
.

Andere Tätigkeiten, die es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gibt,
können Sie in diesem Umfang jedoch ausüben.

Was soll so eine pauschalisierte Feststellung ? Und vor allem in welchem Umfang.
Durch meine Tätigkeiten habe ich erst diese Krankheiten bekommen.


Aus den beigefügten Unterlagen ging recht eindeutig hervor das ich noch einige
andere Einschränkungen habe (zum teil sehr massiv)

http://ae-cs.de/viewtopic.php?f=29&t=91
sowie hier http://ae-cs.de/viewtopic.php?f=29&t=106
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Das grenzt schon an ein Wunder, viele Jahre vorher hatte ich schon erhebliche Einschränkungen.
Jetzt bin ich einige Jahre älter, habe einige Krankheiten mehr und bin viel gesünder geworden. (???)

Die haben es doch fertig gebracht mir eine Hilfsarbeitertätigkeit als beruflichen Werdegang zuzuschreiben.
Während der sogenannten Untersuchung ist niemals das Wort Staplerfahrer oder Lagerarbeiter gefallen.

Die meiste Zeit war ich nämlich Berufskraftfahrer und davor Baumaschinenführer.
Also alles auch arbeiten die auf die Knochen gehen womit ich ja jetzt Probleme habe.
- - - - - - - - - - - -
Seltsamer weise war im Wartezimmer vor der Untersuchung ein Lagerarbeiter welcher auch Stapler gefahren hat, wir hatten uns ja auch unterhalten.
Und so im nachhinein haben die anscheinend ihre Spickzettel verwechselt und konnten nicht mehr
nach vollziehen wer was gemacht hat von uns beiden.

Oder es besteht eine interne Absprache vom Jobcenter als Vorgabe an die,
für mich auch sehr wahrscheinlich, denn diese Aussagen wurden von Mitarbeitern des Jobcenters
schon als Begründung genannt und zwar lange vorher entgegen den Aussagen des Amtsärztlichen Dienstes.
-------------------------------------------------------------------------------------------------
Solche sogenannten Ärzte hätten vor über 70 Jahren richtig Karriere gemacht.
So etwas ist doch reine Menschenverachtung.


Man lese einmal den Anhang richtig dann wird einem klar wie willkürlich
solche Menschen über wohl und wehe entscheiden.

Entgegen der viel vertretenen Meinung ist ein ARZT wohl doch nicht verpflichtet
Menschen zu helfen, nein sogar vorsätzlich Schaden zufügen ist erlaubt.

Ich dachte auch immer ein Arzt leistet einen Eid um den Menschen zu helfen,
rechtlich ist das nicht gültig. Man lese mal diesen Eid ---> http://ae-cs.de/viewtopic.php?f=29&t=111


Dateianhänge:
Dateikommentar: komplettübersicht der Aussagen der LVA und die gegenüberstellung meiner belegten Krankheiten.
rente lva gegendarstellung.pdf [441.52 KiB]
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