Mainzer  Thema - Arterienverkalkung / Arteriosklerose (Atherosklerose) 

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Ungelesener BeitragVerfasst: Mo 5. Jul 2010, 07:29 
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Registriert: Mo 27. Okt 2008, 11:07
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Was versteht man unter Arterienverkalkung?
Unter Arterienverkalkung versteht man eine Verengung und Verhärtung von Arterien an den Innenwänden. Diese Systemerkrankung wird nur umgangssprachlich als “Arterienverkalkung” oder auch “Gefäßverkalkung” bezeichnet. Eigentlich meint man mit Arterienverkalkung: Arteriosklerose.

Was passiert bei einer Arterienverkalkung?
Bei einer Arterienverkalkung lagern sich immer mehr Blutfette, Thromben oder Bindegewebe in die Gefäßwände ein, was zu einer Verkalkung der Gefäßwände führt und zu weniger Elastizität der Gefäßwände und zunehmender Verengung der Arterien (Schlagadern) führt. Das hat zur Folge, dass das Blut in zunehmenden Stadien nicht mehr ungehindert fließen kann und die Gefahr besteht, dass sich die Arterien bedingt durch die Arterienverkalkung verschließen. Wenn die Arterien erstmal verschlossen sind, kann dies zu Ischämie, Thrombose, Angina Pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch plötzlichen Tod führen.

Was ist das problematische an einer Arterienverkalkung?
Eine Arterienverkalkung entwickelt sich langsam über Jahre und Jahrzente syptomlos, bis dass sie zu den oben beschrieben Folgen führt.

Welche Menschen sind von Arterienverkalkung betroffen?
Alle Menschen mit zunehmenden Alter können von einer Arterienverkalkung betroffen sein. Es gibt jedoch bestimmte Risikofaktoren, die eine Arterienverkalkung begünstigen können und im Folgenden genannt sind:

- Alter
- männliches Geschlecht (Androtropie)
- genetische Veranlagung
- Strömungsabriss an Gefäßverzweigungen
- Rauchen
- erhöhtes LDL-Cholesterin
- Bluthochdruck
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- erhöhte Triglyceride
- erniedrigtes HDL-Cholesterin
- Diabetes mellitus
- Gicht
- Stress
- Menopause (Östrogenmangel)

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Risikofaktoren, die zur Arterienverkalkung führen können.

Welche Untersuchungsmöglichkeiten gibt es?
Bei einer Arterienverkalkung sind eine Sonografie der Halsschlagadern, der intrakraniellen Gefäße, der Herzklappen, der Bauchaorta oder der Beinarterien sinnvoll. Ebenso eine intravaskuläre Ultraschalluntersuchung der Herzkranzgefäße. Des Weiteren kann man bei einer Arterienverkalkung eine Angiografie der Halsschlagadern, der Herzkranzgefäße, der Bauchaorta, der Beinarterien durchführen oder ein CTt der Krangefäße und CT der Bauchschlagader durchführen. Bei einer Arterienverkalkung auch interessant sind die Laborwerte von: -Cholesterin (LDL / HDL / VLDL / Triglyceride) -Blutzucker -HbAlc Wert -Homocystein -Harnsäue -asymmetrisches Dimethylarginin

Was sollte man bei einer Arterienverkalkung unternehmen?
Ist man von einer Arterienverkalkung betroffen, sollte man auf jeden Fall einen Facharzt konsultieren, wobei auch er eigentlich nur die Diagnose der Arterienverkalkung machen kann.
Medizinische Therapie:

medikamentös
- Hochdrucksenkung: ACE-Hemmer, Diuretika, AT1-Rezeptblocker, Betablocker, Calciumanatagonisten
- Cholesterinsenkung: Statine, Ezetimib, Polyphenole
- Senkung der Triglyceride: Omega-3-Fettsäuren-Ethylester, Fibrate, Nikotinsäure
- Gerinnungshemmung: Acetylsalicysäure, Clopidogrel, Dipyridamol

invasiv (ohne Medikamente)
- Bypassoperationen an Herz oder Beinen
- Gefäßdesobliterationen der Halsschlagadern
- Aufdehnungen mittels Ballondilatation oder Stent

Gibt es Folgekrankheiten der Arterienverkalkung?
Ja. Es kann zu Durchblutungsstörungen der Beine, Niereninsuffizien oder Angina Pectoris kommen. Aber auch ein Schlaganfall oder Herzinfarkt sind nicht selten.
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Quelle
http://arterienverkalkung.biz/
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Krankheitsbild:
Die in Fachkreisen Arteriosklerose und im Volksmund Arterienverkalkung genannte Erkrankung der Blutgefäße kann zur allgemeinen Minderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen. Meist sind diese Durchblutungsstörungen auch von Kreuz- oder Rückenschmerzen begleitet. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Erkrankungsgefahr rapide zu.

Man hat inzwischen eine Reihe sog. „Risikofaktoren“ identifiziert, die das Risiko für das Auftreten der Arteriosklerose dramatisch erhöhen. Als wichtigste Risikofaktoren gelten: Erhöhung bestimmter Blutfette (Cholesterin), Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes mellitus, sowie Übergewicht. Ein Großteil der Risikofaktoren kann durch gesunde Ernährung, Abbau von Übergewicht und regelmäßiger körperlicher Aktivität, positiv beeinflusst werden.

Die moderne Arterioskleroseforschung hat weitere Risikofaktoren aufgedeckt, die mittels einfacher Laboruntersuchungen festgestellt und durch geeignete Nahrungsergänzung positiv beeinflusst werden können.

Bis heute hat man den exakten Grund für diese Zivilisationskrankheit noch nicht genau erforschen können. Die bisher gewonnenen Erkenntnisse zeigen aber, dass eine zu cholesterin- und kochsalzhaltige Ernährung, gepaart mit starkem Rauchen, ebenso Auslöser für die Krankheit sein kann, wie Stress und seelische Belastungen.

Frühere Forschungen zeigten, dass weitaus mehr Männer als Frauen von der Krankheit befallen wurden, doch gerade in den letzten Jahren ändert sich auch dies, denn der Anteil an erkrankten Frauen nimmt ständig zu.

Dies kann mit ein Beweis dafür sein, dass der Stress ein nicht unwichtiger Faktor bei der Erkrankung darstellt, denn gerade in den vergangenen Jahren hat der Anteil an Frauen im Berufsleben in so genannten reinen "Männerberufen" ebenso zugenommen, wie in führenden Positionen oder in der Politik.

Auch haben jüngste Untersuchungen aufgezeigt, dass Durchblutungsstörungen nicht erst im Alter auftreten können, denn von Jahr zu Jahr werden die Patienten jünger.

Ebenso nehmen ja auch von Jahr zu Jahr die Belastungen für uns alle durch Probleme finanzieller oder sonstiger Art zu.

Um eine Arterienverkalkung behandeln zu können, muss erst einmal ein Arzt feststellen, wie weit die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Im Frühstadium ist eine Heilung durchaus möglich, während bei fortgeschrittenem Krankheitszustand nur eine Verlangsamung der Vorgänge erreicht werden kann.

mögliche Therapieformen:
Neue Ansatzpunkte gegen Herzinfarkt und Schlaganfall:

Vitamine wirken gegen Arteriosklerose von Anfang an

Arteriosklerose ist noch immer der 'Killer Nr.1". An ihren Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen, Nierenschäden sterben mehr Menschen als an allen Krebsarten zusammen. Neue Erkenntnisse über das Entstehen und neue Untersuchungen über Gegenmaßnahmen geben jedoch Anlass zu neuen Hoffnungen, die Arteriosklerose bereits in ihren Anfängen verhindern zu können.

Eine neue Erkenntnis über das Entstehen besagt: Homocystein ist ein eigenständiger Risikofaktor, der noch früher und noch stärker schädigend wirkt als Cholesterin und der unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, Rauchen zur Arteriosklerose führt. Homocystein entsteht im Körper selbst als ein Zwischenprodukt im Stoffwechsel von Aminosäuren. Weil es jedoch in größeren Mengen schädlich ist für die Blutgefäße, muss es umgehend wieder abgebaut oder umgewandelt werden. Dafür werden die Vitamine B6 und B12 sowie das Vitamin Folat (auch Folsäure genannt) als Co-Enzyme benötigt. Mangelt es an diesen Vitaminen, steigt der Gehalt von Homocystein im Blut und damit das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden um das drei- bis vierfache; das ist bei etwa jedem zweiten Menschen im Alter über 65 Jahren der Fall.

Glücklicherweise ist dieser Risikofaktor für die Arteriosklerose durch Zufuhr der Vitamine ebenso einfach wie erfolgreich zu beseitigen: Bei einer Behandlung durch den Arzt mit Injektionen von Novirell B und Folarell, mit denen die B-Vitamine und das Folat zugeführt werden; bei der Vorbeugung durch jeden Menschen selbst mit täglich einer Brausetablette, die alle drei erforderlichen Vitamine enthält. Eine neue Untersuchung über Gegenmaßnahmen ergab: Durch Zufuhr von Vitamin E kann das Risiko, an Herz und Kreislauf zu erkranken, um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Dieses Vitamin verhindert nämlich, dass das Blutfett LDL-Cholesterin durch so genannte „freie Radikale“ oxidiert und damit ein weiterer Schritt zur Arteriosklerose getan wird. Noch wirksamer ist dieser Schutz, wenn gleichzeitig Vitamin C angewendet wird, weil es zum einen selbst freie Radikale unschädlich macht, bevor sie das LDL-Cholesterin angreifen können, und weil es zum anderen verbrauchtes Vitamin E wieder regeneriert. Bewährte Mittel zu diesem Zweck sind Tocorell (rezeptfrei, Apotheke) mit Vitamin E in Form von natürlichem D-alpha-Tocopherol (neue Bezeichnung: RRR-alpha-Tocopherol) sowie Ascorell (rezeptfrei, Apotheke) als Pulver mit reinem Vitamin C und für Injektionen in Form von sulfitfreier Ascorbinsäure.

Zu Ihrer Information:

Als unterstützende Maßnahme empfiehlt es sich, sofort das Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss einzustellen.
Außerdem sollte man jeglichen Stress von sich weisen und die Ernährung auf cholesterinarme Kost umstellen.
Nur wenn die Durchblutungsstörungen behandelt werden, können auch die damit verbundenen Rückenschmerzen wieder verschwinden.
Wandern, leichte sportliche Betätigung und ein Hobby, das wirklich Freude bereitet, helfen ebenfalls, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.
Bei den Naturheilmitteln hat sich gezeigt, dass Bärlauch, auch wilder Knoblauch genannt, blutdrucksenkend wirkt und gegen Arteriosklerose eingesetzt werden kann. Sie sollten ihn aber dann nur in frischem Zustand verwenden, also etwa bei Salaten, da er erhitzt seine Wirkung verliert.
Auch dem Mark der Aloe Vera werden blutdrucksenkende Maßnahmen zugesprochen.

Für viele Gesundheitsprobleme, die mit Arteriosklerose und Durchblutungsproblemen zusammenhängen werden in der TCM verschiedene Mischungen mit Heilpilzen eingesetzt. Dies auch bereits vorbeugend.
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Quelle
http://www.deam.de/krank/00057.htm


Dateianhänge:
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