Mainzer  Thema - Pläne für das Job-Center Mainz 

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 Betreff des Beitrags: Pläne für das Job-Center Mainz
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 1. Nov 2008, 05:59 
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30. Juni 2008 | Von Manfred | Kategorie: Pressespiegel

In der Mainzer Rhein-Zeitung vom 10. Juni 2008 kündigte Martin Kehrein, der Geschäftsführer des Mainzer Job-Centers, neue, dauerhaft wirksame Pläne zur Umstrukturierung der Vermittlungsaktivitäten an, die schon im zweiten Halbjahr 2008 wirksam werden würden.

Im Bericht von Anna Kröning wird auch die Forderung der Neustadtgruppe nach Mitspracherechten für Betroffene publik gemacht, der zufolge ein Mitarbeiter der Beratungsstelle ESHI einen Platz im arbeitsmarktpolitischen Beirat des Job-Centers erhalten soll.

Job-Center hat neue Pläne

Mainzer Arge reagiert auf Kritik der Neustadt-Gruppe – Chef Kehrein berichtet MRZ über Neuerungen

Das Mainzer Job-Center stand in der Kritik: Die Mitarbeiter diskriminierten Kunden und seien überlastet. Jetzt hat die „Arge“ reagiert.

MAINZ. Das Job-Center will seine Arbeit neu organisieren. Damit reagiert die Führung auf Beschwerden der Neustadtgruppe (die MRZ berichtete), wonach die rund 45 Mitarbeiter des Job-Centers überlastet seien und Kunden diskriminiert hätten. „Die Kritik hat unseren Ehrgeiz geweckt, etwas zu ändern“, sagte Martin Kehrein, Geschäftsführer des Job-Centers, im MRZ-Gespräch. Die Pläne würden „in der zweiten Jahreshälfte“ umgesetzt.

Drei Vermittlungsbereiche sollen nicht mehr vom Job-Center, sondern von freien Trägern übernommen werden. Dies finanziert das Job-Center aus seinem Budget von zehn Millionen Euro. „Wir entlasten unsere Vermittler und die Kunden haben bessere Chance auf Arbeit“, erklärt Kehrein. So wird der Verein „Lernen und Fördern TG Rheinland-Pfalz“ in der Mainzer City einen Bildungs- und Bewerbungstreff eröffnen, kündigte Kehrein an. Der Verein sucht noch nach einem Raum, der auch ein sozialer Treffpunkt sein soll. Bis zu 20 qualifizierte Ein-Euro-Jobber werden dort Mainzer Arbeitslosen bei der Jobsuche helfen.

Auch ältere Arbeitslose werden in Mainz bald von einem freien Träger betreut. Wer die Aufgabe übernimmt, steht noch nicht fest; die Bewerbung für das Bundesprogramm „Perspektive 50 plus“ läuft. In Mainz sollen vier Center über die Stadt verteilt eröffnet werden.

Sogenannte „integrationsnahe Bewerber“, die gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, will das Job-Center nicht mehr selbst betreuen. Auch hier sucht die Arge einen freien Träger, der zwei Berater für rund 60 Klienten stellen wird.

Für „Routineanfragen“ am Telefon wird im Herbst das „Service-Center“ (SC) der Bundesagentur für Arbeit eingeschaltet, berichtet Kehrein. Mainz schließt sich damit anderen Städten an. Wenn jemand etwa eine Bescheinigung braucht, kümmert sich darum das Service-Center“, erklärt Kehrein. 70 bis 80 Prozent der Anrufe seien Standardanrufe, von denen das Mainzer Job-Center entlastet werden sollen. Wie teuer ein Anruf wird und ob es den persönlichen Kontakt weiter gibt, stehe noch nicht fest.

In den eigenen Räumen des Job-Centers Am Rodelberg plant die Arge Umzüge. In etwa sechs Wochen sollen Vermittler und Berater nach Stadtteilen zusammensitzen. „Es gibt dann etwa ein Team Neustadt“, erklärt Kehrein. Damit reagiert er auf den Vorwurf, dass die Mitarbeiter zu wenig Informationen über die Kunden haben.

Die Beschwerden der Kunden würden zurzeit ausgewertet. Ergebnisse gebe es noch nicht: „Wir wollen das jetzt halbjährlich auswerten.“ Auf die Mitarbeiter des Job-Centers werde ein “starkes Augenmerk” gelegt, sagte er, es liefen zurzeit Gespräche. „Die Belastungssituation ist für sie hoch. Wir haben immer noch Bedarf an neuen Mitarbeitern“, sagte er.

Nina Ruse vom Mainzer Kinderschutzzentrum erklärt für die Neustadt-Gruppe: „Unsere Kritik wurde ernst genommen.“ Die Gruppe will sich jetzt für eine “kreative Mainzer Lösung” einsetzen. Es komme nicht nur darauf an, die Strukturprobleme der Bundesebene zu lösen, sagt Ruse. Das „gestörte Verhältnis“ der Klienten zu den Mitarbeitern müsse wieder hergestellt werden. Die Neustadt-Gruppe fordert Mitspracherechte: „Wir wollen, dass ein Mitarbeiter der Beratungsstelle Eshi einen Platz im Arge-Beirat bekommt.“

Mainzer Rhein-Zeitung, 10. Juni 2008

Tags: arbeitsmarktpolitischer Beirat, Job-Center, Vermittlung


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